Europa und die Causa Italia.

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Euro. Die Geldpolitik der EZB hat die Schuldenprobleme Italiens zuletzt in den Hintergrund gedrängt. „Doch was passiert, wenn die Notenbank nun den Ausstieg aus der ultraexpansiven Politik beginnt?“ fragt Timo Schwietering, Leiter Kapitalmarktanalyse, Metzler Private Banking.

„Die Zeit der ultraexpansiven Geldpolitik geht weltweit zu Ende“, konstatiert Timo Schwietering, Leiter Kapitalmarktanalyse bei Metzler Private Banking: „Investoren tun gut daran, frühzeitig zu analysieren, was eine Rückkehr in Richtung Normalität bedeutet.“

Tatsächlich hat die US-Zentralbank damit begonnen, den Bestand an Anleihen in ihrer Bilanz vorsichtig abzubauen. Weitere Leitzinserhöhungen sind dort avisiert. Die Bank of Canada schlug unlängst einen Zinserhöhungs­kurs ein. Die Bank of England hob im November erstmals seit zehn Jahren den Schlüsselzins an. Und selbst in der Eurozone ist eine Wende in der Geldpolitik zu beobachten. Die Europäische Zentralbank (EZB) gab bekannt, das Volumen ihrer monatlichen Anleihekäufe zu halbieren.

Die Renditen von Anleihen mit langer Laufzeit haben in vielen Industrieländern bisher zwar kaum auf diese Entwicklungen reagiert. Es ist aber wohl nur eine Frage der Zeit, bis sich entsprechende Änderungen auch dort zeigen.

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